Aarau, 24. September

Das ASTRA will mit einseitiger Unfallzahlenmeldung den Boden für die Helmpflicht ebnen

In seiner jüngsten Pressemitteilung geisselt das Bundesamt für Strassen, ASTRA, einmal mehr die E-Bike-Fahrenden als Unfallverursacher mit den höchsten Zuwachsraten bei den Schwerverletzten. Ausgeblendet wird, dass während des Corona-Lockdowns doppelt so oft ge-e-biked und dabei auch noch wesentlich weiter gefahren wurde. Dazu kommt, dass der Bestand der E-Bikes ersten Hochrechnungen zufolge 2020 nochmals um 165000 E-Bikes angewachsen ist. Heruntergerechnet auf Personenkilometer ist das E-Biken somit keinesfalls unsicherer geworden. Bei den Verunfallten, die tragischerweise ums Leben gekommen sind, wurde gemäss ASTRA sogar ein Rückgang von 7 auf 6 registriert.

Gemäss ASTRA ist die Zahl der schwerverletzten E-Bikefahrenden im ersten Halbjahr 2020 von 148 auf 207 Personen angestiegen. Stellt sich die Frage: Was ist überhaupt ein «Schwerverletzter»? Weiterlesen…


Aarau, 4. September

InfoTech findet Mitte Januar 2021 in digitaler Form statt

Die nach wie vor unklare Situation für Organisatoren von grösseren Anlässen in geschlossenen Räumen, welche die Corona-Pandemie ausgelöst hat, hat den Vorstand des Schweizer Fahrradproduktions- und -importeursverband Velosuisse zu einer Anpassung seiner Event-Strategie bewogen. Das alljährlich Mitte Januar stattfindende Ausbildungsseminar InfoTech, dass sich als Zielpublikum an Fahrradfachhändler richtet, soll im kommenden Jahr nicht physisch durchgeführt werden. Stattdessen werden die Inhalte der Referenten, Workshops, Dienstleistungs- und Produkte-Präsentationen digital aufbereitet und im Internet präsentiert.

Das Konzept dazu wird den Velosuisse-Mitgliedern bis Ende September vorgestellt. Die Umsetzung soll bis Ende 2020 erfolgen. Die digitale InfoTech soll im geplanten Zeitfenster ab 13. Januar online beginnen. Ziel von Velosuisse ist es, möglichst viele Fahrradfachhändler mit der InfoTech anzusprechen. Die neuen Erfahrungen mit der digitalen Version werden in den Entscheid über die künftige Form der Veranstaltung einfliessen. Link zur InfoTech…


Aarau, 23. Juli

E-Bike-Markt wächst weiter mit grosser Dynamik

Schon vor und während des Corona-Lockdowns hat die Nutzung von Fahrrad und E-Bike im Pendler-, Alltags- und Freizeitverkehr deutlich zugenommen. Der Trend hat sich nun in markant steigenden E-Bike-Verkaufszahlen manifestiert. Eine Hochrechnung der Schweizer Fachstelle für Velo und E-Bike hat ergeben, dass im laufenden Jahr ein Zuwachs von bis zu 25 Prozent zu erwarten ist.

Bereits in den vergangenen beiden Jahren konnte sich die Fahrradbranche dank des E-Bikes und anhaltend schönem Wetter über stabile Verkaufszuwächse freuen. Alleine 2018 wuchs der E-Bike-Markt um satte 27 Prozent auf 111661 Stück, was vor allem auf die explodierende Nachfrage nach E-Mountainbikes zurückzuführen war. Weiter im Text…


Aarau, 21. Juni

Der Betrieb in den Fahrradgeschäften normalisiert sich

Am Freitag, 19. Juni 2020, hat der Bundesrat weitere Lockerungen des Covid-19-Betriebsregimes bekanntgegeben. Dieses betrifft hauptsächlich eine Verminderung des Minimalabstands zwischen Personen von 2 auf 1,5 Meter. 

Ungeachtet der erfreulichen Lockerung sind die Arbeitenden weiterhin angehalten, das Schutzkonzept zu beachten. Ein Covid-19-Krankheitsfall kann das gesamte Unternehmen lahmlegen. Zum branchenweiten Schutzkonzept von Weiter im Text…


Aarau, 16. Juni

Schluss mit der einseitigen Fokussierung auf die Unfallzahlen!

Des einen Freud, des anderen Leid: Auch so könnte man die jährliche Strassenverkehrs-Unfallstatistik des Bundes lesen. Werden die Autos nämlich immer grösser, sicherer und mit mehr vom Fahren ablenkenden Entertainmentsystemen ausgestattet, ist das zum Nachteil der Zweiradfahrer. Wegen ihrer schmalen Silhouette werden sie selbst von Autoassistenzsystemen schlecht erkannt, geschweige denn von unaufmerksamen Autofahrenden.

Mehr E-Bikes auf den Strassen führen zu mehr Unfällen. Diese Gleichung scheint zum Standard zu werden. Ausgeblendet wird, dass die Unfallzahlen bei weitem nicht im selben Umfang wie die stark wachsende Anzahl E-Bikerinnen und E-Biker zunimmt. Ausgeblendet wird ausserdem, dass E-Bikende nicht nur öfter auf dem Fahrrad sitzen, sondern auch weitere Strecken zurücklegen, also länger auf der Strasse unterwegs sind. Würde man die Fahrleistung auf Personenkilometer umrechnen, wie das bei der Bahn und im Flugverkehr üblich ist, gäbe es keinen signifikanten Unterschied zu den Unfallzahlen normaler Velofahrer. Weiter im Text…


Aarau, 19. Mai

Nachhaltige Fahrradnutzung auch nach der Coronazeit

Während der Coronazeit hat die Nutzung von Fahrrad und E-Bike im Pendler-, Alltags- und Freizeitverkehr deutlich zugenommen. Velosuisse sieht gute Chancen für einen anhaltendem Trend – wenn die Veloverkehrsinfrastruktur und –gesetzgebung schritthält, wie es im Ausland zu beobachten ist.​

Beflügelt durch das anhaltend schöne Wetter registrierten die Velosuisse-Mitglieder seit Ende Februar eine erhöhte Nachfrage nach Fahrzeugen und Ersatzteilen, die darauf hindeutete, dass Pendler vom öffentlichen Verkehr aufs Fahrrad umgestiegen sind, um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Dann kam der Lockdown. Die Werkstätten wurden vom Bundesrat als systemrelevant erklärt und durften offenbleiben, um die Mobilität der Menschen sicherzustellen. Derweil die Leute aufgefordert waren, zuhause zu bleiben und wenn immer möglich die Arbeit und Schule im Home Office wahrzunehmen. Auf die Fahrradnutzung hat sich das nicht negativ ausgewirkt. Weiter im Text…


Aarau, 2. Mai

Der Countdown läuft:
Mit eigenem Hygienekonzept den Verkauf korrekt vorbereiten

Am 11. Mai dürfen auch die Fachgeschäfte den physischen Verkauf wieder aufnehmen und ihre Verkaufsflächen freigeben. Oberstes Gebot bleiben allerdings nach wie vor die Hygienevorschriften des Bundesamts für Gesundheit: Abstand halten, kein Händedruck, Kontaktstellen im Betrieb und an Fahrzeugen regelmässig desinfizieren. Die Kantone verlangen ausserdem individualisierte Hygienekonzepte, die mit Stichproben kontrolliert werden.

Es ist keine Hexerei, für den eigenen Laden ein Hygienekonzept zu erstellen. Velosuisse hat das offizielle Hygienekonzept des Bundes an die Bedürfnisse des Fahrradfachhandels angepasst und für den Download bereitgestellt:
Schutzkonzept für Fahrradfachhändler
Dazu braucht es ein individualisiertes Schutzkonzept für jeden Betrieb, das die Verantwortliche/der Verantwortliche personalisieren und unterschreiben muss: 
Individualisiertes Schutzkonzept Betrieb
Die Hygienekonzepte müssen nicht eingereicht werden, sondern werden stichprobeartig – beispielsweise durch die Polizei – kontrolliert. Man sollte sie deshalb griffbereit haben.
Weitere Informationen und Dokumente finden sich
auf der Homepage des Bundes bag-coronavirus.ch
und beim Zweiradfachhändlerverband 2radschweiz.ch


Aarau, 21. April

Velosuisse wehrt sich gegen die Wettbewerbsverzerrung

Velosuisse sagt nein zur staatlich verordneten Wettbewerbsverzerrung und hat dem Bundesrat am Freitag, 17. April einen Brief geschrieben, nachdem dieser am Vortag bekanntgegeben hatte, dass ab 27. April unter anderem Baumärkte wieder öffnen dürfen, Fahrradfachhändler ihre Verkaufsflächen im Laden aber noch bis zum 11. Mai geschlossen halten müssen. ​

Velosuisse vertritt die Meinung, dass dies zu einer Ungleichbehandlung der Marktteilnehmer innerhalb derselben Branche führt. Auch Baumärkte und Grossverteiler führen Velos, E-Bikes und Fahrradersatzteile in ihrem Sortiment. Für Velosuisse ist es nicht nachvollziehbar, weshalb Baumärkte und Grossverteiler ausgerechnet in der Velohauptsaison einen Verkaufsvorsprung von zwei Wochen erhalten sollen. Nach einer Phase, in der die Menschen während Wochen ausser Lebensmitteln nichts physisch einkaufen konnten und aufgefordert waren, zuhause zu bleiben, ist abzusehen, dass sie sich in den Baumärkten eindecken werden.
Zum Brief an den Bundesrat.
Brief ans SECO, Mme Ineichen-Fleisch
Brief an BAG-Direktor Strupler
Zum Sicherheitskonzept für Fahrradläden.


Aarau, 8. April

Veloverkauf und Probefahrten sind mit Einschränkungen möglich

Im SRF-«Kassensturz» vom 7. April wurden Kindervelos getestet. Besonders interessant sind die letzten 30 Sekunden des Berichts. Moderator Ueli Schmezer sagt`s ausdrücklich: Die Veloläden haben ihre Werkstätten offen. Verkauf auf Distanz und Probefahrten sind möglich!

Ist der Abstand zum Kunden kleiner als 2 Meter, könnte eine mobile Plexiglasscheibe oder eine Plexiglas-Beratungsbox die vom Bundesamt für Gesundheit geforderten epidemologischen Massnahmen sicherstellen - auch im Interesse der Verkäufer-in. Verhindert werden müssen aber unbedingt Menschenansammlungen. Dies kann wie in den Warenhäusern mit einer austrassierten Kolonne und den 2-Meter-Abstandsmarkierungen am Boden erreicht werden.Im Rahmen der zweiten Covid-19-Verordnung wurden Fahrradwerkstätten von der Schliessungsverfügung des Bundesrats ausgenommen, um die Mobilität der Bevölkerung sicherzustellen. Mit der temporären Einführung von Paketkontingenten, die durch die Schweizerische Post spediert werden, zeichnen sich jedoch ab nächster Woche bereits Engpässe bei der Ersatzteilversorgung ab. Zum Bericht des «Kassensturz»


Aarau, 4. April

Paketbeschränkungen der Post gefährden die Ersatzteilversorgung und diskriminieren Kleinbetriebe

Die für die Osterwoche beschlossene Paketkontingentierung der Post trifft den Fahrradhandel hart, denn das UVEK unterscheidet bei seiner Restriktion nicht zwischen systemrelevanten Betrieben und rein konsumorientiertem Onlinehandel. Das systemrelevante einheimische Gewerbe und Kleinstbetriebe werden gegenüber den grossen ausländischen Onlinehändlern massiv benachteiligt.

Im Rahmen der zweiten Covid-19-Verordnung wurden Fahrradwerkstätten von der Schliessungsverfügung des Bundesrats ausgenommen, um die Mobilität der Bevölkerung sicherzustellen. Mit der temporären Einführung von Paketkontingenten, die durch die Schweizerische Post spediert werden, zeichnen sich jedoch ab nächster Woche bereits Engpässe bei der Ersatzteilversorgung ab. Weiterlesen…


Aarau, 20. März

E-Bike-Verkäufe wuchsen 2019 um einen Fünftel

Die Velosuisse-Verkaufszahlen 2019 sprechen eine klare Sprache: Immer mehr Leute entdecken das Fahrrad und E-Bike als zeitsparende, gesundheitsfördernde und in Zeiten des Coronavirus hygienische Alternative zum öffentlichen Verkehr. Der Bund hat deshalb im Rahmen der zweiten Covid-19-Verordnung Fahrradwerkstätten von der Schliessungsverfügung ausgenommen, um die Mobilität der Bevölkerung sicherzustellen. 

Die grosse Nachfrage nach E-Bikes war auch 2019 ungebrochen. Prozentual war der Zuwachs aber nicht mehr ganz so hoch wie 2018, das mit einem Rekordplus von 27 Prozent in die Geschichte einging. Gegenüber dem Vorjahr wuchs der Absatz 2019 um 19,1 Prozent auf 133033 E-Bikes. Der Velo-Gesamtmarkt legte im gleichen Zeitraum um 5,2 Prozent auf 363497 Einheiten zu – allerdings geringfügig auf Kosten der reinen Muskelfahrräder (-1,4%). Weniger dynamisch entwickelten sich die E-MTB-Verkäufe, die 2018 mit einem Plus um mehr als 50 Prozent buchstäblich explodiert waren. Deren Anteil wuchs 2019 nahezu im Gleichtakt mit dem E-Bike-Markt auf ein Total von 51237 (+18,5%). Weiterlesen…


Bern, 17. März

Velo-Werkstätten dürfen offen bleiben

Mit Deklaration des Notstandes hat der Bundesrat ab Mitternacht des 16. März 2020 weitere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus verfügt. Öffentliche Einrichtungen wie Verkaufsläden, Märkte, Restaurants, Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe sowie Unternehmen mit personenbezogenen Dienstleistungen (z. B. Coiffeure, Tatoo- und Kosmetikstudios) müssen geschlossen werden. Davon ausgenommen sind jedoch neben Banken, Apotheken, Lebensmittelläden und Tankstellen auch «Werkstätten für Transportmittel». Das gilt auch für Fahrradwerkstätten, die die Nutzung von Velos und E-Bikes sicherstellen. Zur Verordnung des Bundesrats.


Aarau, 11. März

Coronavirus fördert das Fahrradgeschäft, weckt aber auch Ängste

Immer mehr Menschen meiden wegen der restriktiven Vorgaben des Bundes infolge des Coronavirus’ öffentliche Verkehrsmittel. Das fördert die Fahrrad- und E-Bike-Verkäufe. Die Velobranche zeigt sich deswegen aber nur vorsichtig optimistisch. Es könnte sein, dass sich ab Mai Engpässe wegen unterbrochener Lieferketten aus China und Südostasien einstellen werden. Aus Italien dagegen kommen die Lieferungen nach wie vor, wie bestellt.

Die Schweizer Fahrradbranche blickt auf ein gutes Verkaufsjahr mit erneut zweistelligen Zuwachsraten bei den E-Bikes zurück. Auch 2020 ist bedingt durch den warmen und trockenen Winter mit zahlreichen Sonnentagen gut angelaufen. Doch dann kam das Coronavirus und legte zunächst die chinesische Wirtschaft lahm, die als Zuliefererin für die hiesige Fahrrad- und Veloteileproduktion einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Rasch zog «SARS-CoV-2» grössere Kreise und veranlasste die Regierungen weiterer Länder zu immer restriktiveren Bestimmungen. Weiterlesen…


Aarau, 21. Februar

Offener Brief an die Bundespräsidentin gegen Helmobligatorium

Velosuisse und die Verbände TCS, VCS, Swiss Cycling, 2rad Schweiz und Pro Velo sind sich einig, dass weitere Velohelmobligatorien im Hinblick auf die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Velofahrer und E-Biker nicht zielführend sind. In einem offenen Brief an Simonetta Sommaruga wird die Bundespräsidentin gebeten, auf die Einführung von Helmobligatorien für Fahrer/innen langsamer Elektrovelos und Kinder/Jugendliche generell zu verzichten.

Argumentiert wird im Brief mit dem Fakt, dass es keine statistischen Hinweise dafür gibt, dass langsame Elektrovelos gefährlicher sind als herkömmliche Velos. Die gemeinsam unterzeichnenden Verbänden fürchten das abschreckende Signal, das eine allfällige Helmpflicht auslöst und so Menschen vom Velofahren abhält, was im Widerspruch zu den gesundheits- und klimapolitischen Zielen des Bundesrates steht. Der Brief in ganzem Wortlaut gibt`s hier.


InfoTech Nottwil, 17. Januar

Brachliegendes Potenzial im Velo- und E-Bike-Occasionenmarkt

Mit 848 Teilnehmern und 56 Seminaren von 24 Anbietern konnten die Organisatoren der 18. InfoTech unter dem Patronat der Velosuisse Rekordbeteiligung melden. Einer der Höhepunkte war die Forumsdiskussion zum Thema Velo- und E-Bike-Occasionen.  

(map.) Am 15. und 16. Januar hat im luzernischen Nottwil das 18. Weiterbildungsseminar für Fahrradfachhändler InfoTech stattgefunden, das in diesem Jahr unter dem Titel «digital normal» stand. Publikumsmagnet war die Forumsdiskussion am Abend des ersten Tages. Im Vorfeld der Diskussion hielten Dave Durner von Pro Velo Zürich, Stefan Maissen von Rent-a-Bike und Andreas Ackermann von velocorner.ch Inputreferate zum Thema Velo-Occasionen.

Rasch stellte sich dabei heraus, wo die Knackpunkte liegen. Denn im Gegensatz zum gut organisieren Gebrauchtautohandel, den Maissen mit 850000 Handänderungen rund dreimal so hoch wie der Autoneuverkaufshandel einschätzte, fehlen im Fahrradgeschäft profunde Berechnungsgrundlagen, wie eine Velo-Occasion einheitlich bewertet werden kann.

Die rund 250 Zuhörerinnen und Zuhörer zeigten sich entsprechend zurückhaltend. Die digitale Live-Befragung ergab, dass der Umsatz mit Occasionen bei den meisten Fachhändlern im Saal unter zehn Prozent liegt. Mit den rasant steigenden E-Bike-Verkäufen und der galoppierenden Weiterentwicklung von Motor- und Akkutechnik bzw. der schwer kalkulierbaren Alterung der teuren Stromspender sowie der wachsenden Anzahl Billig-Neuanbietern ist der Preisdruck auf den Gebrauchtmarkt gestiegen - und damit auch die Risiken für die Händler.

Immerhin die Hälfte zeigte sich aber gemäss Online-Voting dennoch überzeugt, dass im Occasionshandel noch Geschäfts- und Kundenbindungspotenzial brach liegt. Sogar 94 Prozent wären empfänglich für Berechnungsgrundlagen nach Muster Eurotax. Ackermann hat dazu ein entsprechendes Erhebungsformular ausgearbeitet und bittet den Fachhandel um Mitwirkung: http://velosuisse-event.ch/ bzw. https://eu.jotform.com/mobilitybox/umfrage-velocorner​  Die nächste InfoTech findet am 13./14. Januar 2021 statt.


Velosuisse-Generalversammlung, 20. November, Huttwil

Velosuisse ändert seine Organisationsstruktur

Nach 22 Jahren gibt der Berner Rechtsanwalt Dr. Andreas Gubler das Präsidium und die Geschäftsführung des Branchenverbandes Velosuisse weiter. Das Präsidium übernimmt der Zürcher Rechtsanwalt und begeisterte Mountainbiker Dr. Marcel Boller; die Geschäftsführung der eidg. dipl. Fahr- und Motorradmechanikermeister und Fachjournalist Martin Platter, der zudem die Medienstelle des Verbandes weiterführt.

(pd) An der Generalversammlung vom 20. November in Huttwil wurde die neue Organisationsstruktur des Schweizer Fahrradproduktions- und -importeursverband Velosuisse gutgeheissen. Die Chargen für den nach 22 Jahren abtretenden Verbandspräsidenten und -geschäftsführer Dr. Andreas Gubler (62)  werden neu aufgeteilt. Das Verbandspräsidium übernimmt der Zürcher Rechtsanwalt Dr. Marcel Boller (34). Als neuer Geschäftsführer wurde Martin Platter (55) ernannt, der zudem weiterhin die Medienstelle führen wird. Ausserdem wurde der Vorstand im Amt bestätigt und durch die Wahl von Urs Keller, der Harald Schmiedel ersetzt, wieder komplettiert.

Für die Sekretariatsarbeit wird eine Kooperation mit dem SPAF, dem Sekretariat der Schweizer Sportartikellieferanten, eingegangen, die ab dem 1. Januar 2020 zugleich neuer Sitz von Velosuisse werden wird. Die Erhebung der jährlichen Fahrrad- und E-Bike-Verkaufszahlen wird künftig das Treuhandunternehmen BDO übernehmen.

In seiner Laudatio würdigte Velosuisse-Vorstandsmitglied Thomas Frey die langjährige, zuverlässige Tätigkeit von Andreas Gubler und überreichte ihm zum Dank Präsente. In den mehr als zwei Jahrzehnten seines Wirkens hatte Gubler die Aufteilung des einst geeinten Fahrrad- und Motorradimporteursverband in Velosuisse und Motosuisse begleitet und anschliessend die Geschäftsführung der beiden Verbände weitergeführt. Dazu kam ab 2008 noch das Präsidium von Velosuisse. Bei Velosuisse hat er nun seine Nachfolgeregelung erfolgreich begleitet. Sein Engagement bei Motosuisse wird er weiterführen.


Bike Days, 10.-12. Mai, Solothurn

Bike-Days im Windschatten des E-Bike-Booms

Die elfte Ausgabe der Bike Days in Solothurn hat 22000 Besucher angelockt. «Dass trotz Wetterkapriolen das Besucherinteresse so hoch und die Stimmung so fröhlich war, unterstreicht den Stellenwert des Schweizer Velofestivals», freut sich OK-Präsident Erwin Flury. In der Velo-Expo, die gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozente gewachsen ist, gab es eine Vielfalt an Produktneuheiten und Trends zu entdecken, was die aktuelle Entwicklungs- und Wachstumsstimmung in der Velobranche spiegelt. Die nächsten Bike Days finden vom 8. bis 10. Mai 2020 wiederum in Solothurn statt. www.bikedays.ch


Urban Bike Festival, 29.-31. März, Schiffbau Zürich West

Urbanes Velofahren mit Stil und Sicherheit

Mit rund 25'000 Besuchern verzeichnete das vierte Urban Bike Festival am letzten Märzwochenende einen neuen Besucherrekord. Als einer der Publikumsmagnete entpuppte sich der neue Sicherheits-Parcours für Velofahrer, der zusammen mit der Stadt Zürich angeboten wurde. Im Beisein der Stadträte Richard Wolff, Vorsteher Tiefbau- und Entsorgungs-Departement, und Karin Rykart, Vorsteherin Sicherheitsdepartement, wurde das Festival am Freitag eröffnet. Der schottische Tiral-Star Danny MacAskill und das Urban CX der EKZ-Crosstour bildeten die sportlichen Höhepunkte. Stadträtin Rykart genoss am Sonntag mit rund 400 Velofans freie Bahn durch die Stadt Zürich auf der Veloparade City-Ride. Das nächste Urban Bike Festival findet vom 27. bis 29. März 2020 wieder in Zürich-West statt. www.urbanbikefestival.ch


Velo- und E-Bike-Verkaufsstatistik 2018

Verdoppelung der Schweizer E-Mountainbike-Verkäufe

2018 war bezüglich E-Bike-Verkäufen das bisher erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Schweizer Velobranche. Jedes dritte verkaufte Fahrrad ist inzwischen ein E-Bike. Mit 111000 Stück wurde ein neuer Verkaufsrekord erzielt. Der Zuwachs betrug satte 27 Prozent. Überflieger waren wiederum die E-Mountainbikes mit einer Steigerung von 50,6 Prozent, derweil der Absatz herkömmlicher Fahrräder nachgab. Weiterlesen…
 


Unterlaubte technische Abänderungen an E-Bikes

Das «Frisieren» von E-Bikes ist kein Kavaliersdelikt

Im laufenden Jahr sind vermehrt Artikel über das unerlaubte Schnellermachen (Frisieren) von E-Bikes in den Medien aufgetaucht. Der Verband der Schweizer Veloimporteure hat ein rechtliches Gutachten ausarbeiten lassen, das insbesondere die Haftungsfrage eines Fahrrad-Fachhändlers prüft, der ein frisiertes E-Bike repariert. Es stellt fest: Der Händler hat von Gesetzes wegen eine erhöhte Aufklärungs- und Hinweispflicht. Weiterlesen…
Direktlink zum Merkblatt.


Vorschau Bike Days 2018 – Fahrrad- und Technik-Neuheiten

Fahrräder und E-Bikes werden sicherer und bequemer

2017 erreichten die Schweizer E-Bike-Verkäufe mit 90’000 Stück ein neues Rekordhoch. Das spiegelt sich auch an der grössten Schweizer Fahrradmesse Bike Days, die vom 4. bis 6. Mai in Solothurn viele Neuheiten zum Testen bereithält. Herausragend ist das erste E-Bike-ABS von Bosch. Längst hat die Elektrifizierung auch auf die normalen Velos übergegriffen, die ebenfalls immer ausgeklügelter und sicherer werden. Weiterlesen…


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