Veloneuverkäufe 2018
E-MTB-Verkäufe verdoppelt
Techn. Änderungen
Frisieren ist kein Kavaliersdelikt
Bike Days 2018
Vielfältige Auswahl in Solothurn
Veloneuverkäufe 2017
E-Bikes weiter auf Rekordkurs
Veloneuverkäufe 2016
Ungbrochener E-Bike Boom
200 Jahre Velo
Einzigartige Erfolgsgeschichte
Viel Velo-Potenzial
Zubehör und Bekleidung
Grosse Nachfrage
bfu dramatisiert E-Bikes
E-Bike Unfälle
CH-Veloanbieter wieder to
Branche wieder Weltspitze
Sicherheitshysterie
Velosuisse nimmt Stellung
Neuverkäufe 2014
E-Bike Erfolgsstory
Velobranche wehrt sich
...gegen mehr Vorschriften
Mehr Frauen auf ...
...Sportvelos, Tendez steigend
Velolicht-Wildwest
Zu viele Fahrer ohne Licht
Sekundärbereich
Zubehör, Service, Reparaturen
Neue E-Bike Vorschriften
Keine Helmpflicht für 25km/h Bikes
Elektrovelo-Boom
Jedes 7. neue Velo mit Motor
300 000 Velohelme
Geliebt oder gehasst
Frauen fahren mehr Velo
...und weiter als Männer
Velo: hohes Potential
Noch profitieren zu wenige vom Velo
Zauberformel Velofahren
Fitness und Ballance für den Alltag
Sicherheit = Fachhändler!
Garantie/Service/Ersatzteile
25 Jahre Mountainbike
Mehr als nur Stollenplausch
Golden Agers 50plus
Gut in Fahrt!
Schweizer veloverrückt!
Fahrräder beliebt wie nie zuvor!





Velo: Transportmittel mit hohem Umwelt-, Gesundheits- und Spar-Potential

Jede(r) hat eines, viele reden darüber, aber noch profitieren zu wenige vom Velo!

Gemäss Bundesamt für Statistik bfs beträgt die jährlich zurückgelegte Strecke (Auto, Bahn, Tram, Flugzeug, Velo, zu Fuss) im Durchschnitt 19’109 km. Davon entfallen gerade einmal 264 km aufs Velo. Das ist mehr als früher, aber noch viel zu wenig, meint die Schweizerische Fachstelle für Zweiradfragen und zeigt auf, dass vermehrter Velogebrauch auch dem Einzelnen nur Vorteile bringt: Mehr Geld, mehr Fitness, mehr Zeit! 

Klimawandel, hohe Treibstoffpreise, Staus, Hektik, Bewegungsarmut, Fettleibigkeit, Stress: Mobilität hat ihre Schattenseiten! Herr und Frau Schweizer stöhnen, lecken sich die Wunden, bemerken aber nicht, dass mit dem Velo ein modernes Produkt vor der Türe steht, das dank besten Tugenden auf der Sonnenseite fährt....

Profit Zeit!
Beispiel: Büroangestellte(r), wohnhaft in der Agglomeration, Arbeitsort in der City oder auf der anderen Seite der Stadt, Distanz 5 km bis zum Büro oder bis zur S-Bahn-Station, ebene Fahrstrecke. Wenn er den Spar- und Fitness-Turbo zündet und an 100 von 230 Arbeitstagen diesen Arbeits/Anfahrts-Weg von 10 km (Hin- und Rückweg) mit dem Velo zurücklegt, spult er pro Jahr 1'000 Velokilometer ab, das heisst 4x mehr als der Durchschnitt der SchweizerInnen. Zeitgewinn: Je nach Verkehrsdichte/Stau und Gelände/Strasse pro Tag 10 bis 15 Minuten, total 17 bis 25 Stunden bzw. 2 bis 3 Arbeitstage!

Profit Geld!
Ein Kilometer mit dem Auto belastet das Portemonnee mit 80 Rappen. Fährt er die erwähnten 1'000 Kilometer mit dem Velo statt mit dem Auto, spart er 800 Franken minus etwa 20 Franken für den Velounterhalt (Reifenabnutzung etc.), total also 780 Franken!

Profit Fitness!
Zeitgewinn, Geldprofit und eine Entlastung des „Klimagewissens“ sind positive Aspekte des Velo-Einsatzes, doch der wohl wichtigste Punkt heisst Fitness-Steigerung. An 100 Tagen Velofahren bedeutet, 100 Mal Körper und Geist entspannen, die Durchblutung anregen, die Muskeln stärken. Unspektakulär erfrischend, trotz Autokolonnen und gelegentlichen Regenspritzern! Schon nach wenigen Fahrten mit moderatem Tempo gewöhnt sich der Körper an den beruhigenden Tretrhythmus, auch kleinere Steigungen werden nicht mehr als lästig empfunden. Gesteigert wird aber nicht nur die Fitness, der Körper wird auch resistenter gegen Krankheiten wie z.B. Erkältungen oder Fieber. Dadurch kann wiederum Geld in Form von Arzt- und Medikamentenkosten gespart wer-den.
 
Velo im Alltagseinsatz: Imageproblem?
Dank Mountainbike, Crosscountry- und Trekking-Modellen fuhr das Velo in den letzten Jahren kontinuierlich auf der Image-Schiene des idealen Freizeit- und Sport-Gerätes. In deren Sog entwickelten die Hersteller auch für das City-Bike/Alltagsvelo innovative neue Konzepte und Komponenten wie z.B. Naben-Dynamo, Ergo-Lenker, Scheibenbremsen, moderne Nabenschaltungen etc. Die Nachfrage nach Fahrzeugtypen mit die-sen Features stieg zwar dadurch, gefahren werden aber auch sie zur Hauptsache in der Freizeit, vor allem an den Wochenenden.

Für den Velo-Alltagseinsatz schieben Herr und Frau Schweizer nur allzu gerne Ausreden vor: Schwitzfaktor, ungünstige Fahrtroute, Schlechtwetter, Kleidersituation, Sicherheit etc. – alles Argumente, welche einer genauen Prüfung nicht standhalten. Wer oft und normales Tempo fährt, schwitzt nicht oder nur wenig. In den meisten Fällen gibts zur ungünstigen oder gefährlichen Route eine bessere Alternative. Schlechtwetter kommt zwar vor, doch 100 trockene Tage im Jahr finden sich immer...
Es scheint, als ob dem Velofahren von Montag bis Freitag ein „Mühsam-Image“ anhaftet. Die Zeit einer Korrektur hin zum „Profit-Image“ ist derzeit günstiger denn je. Es ist zu hoffen, dass Herr und Frau Schweizer die Vorteile entdecken und dem Produkt Velo auch im Alltag jenen Stellenwert einräumen, der ihm gebührt.