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Vielfältige Auswahl in Solothurn
Veloneuverkäufe 2017
E-Bikes weiter auf Rekordkurs
Veloneuverkäufe 2016
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200 Jahre Velo
Einzigartige Erfolgsgeschichte
Viel Velo-Potenzial
Zubehör und Bekleidung
Grosse Nachfrage
bfu dramatisiert E-Bikes
E-Bike Unfälle
CH-Veloanbieter wieder to
Branche wieder Weltspitze
Sicherheitshysterie
Velosuisse nimmt Stellung
Neuverkäufe 2014
E-Bike Erfolgsstory
Velobranche wehrt sich
...gegen mehr Vorschriften
Mehr Frauen auf ...
...Sportvelos, Tendez steigend
Velolicht-Wildwest
Zu viele Fahrer ohne Licht
Sekundärbereich
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Neue E-Bike Vorschriften
Keine Helmpflicht für 25km/h Bikes
Elektrovelo-Boom
Jedes 7. neue Velo mit Motor
300 000 Velohelme
Geliebt oder gehasst
Frauen fahren mehr Velo
...und weiter als Männer
Velo: hohes Potential
Noch profitieren zu wenige vom Velo
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Fitness und Ballance für den Alltag
Sicherheit = Fachhändler!
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25 Jahre Mountainbike
Mehr als nur Stollenplausch
Golden Agers 50plus
Gut in Fahrt!
Schweizer veloverrückt!
Fahrräder beliebt wie nie zuvor!





Velomarkt: Fahrräder beliebt wie nie!
    
Schweizer sind Velo-verrückt!
    
Rund 350'000 neue Velos werden pro Jahr gekauft, der Gesamtbestand beträgt 3.9 Mio.! Die  Schweiz gehört zu den Ländern mit der höchsten Velodichte. Das Velo-Erfolgsrezept: es ist Transportmittel, Erholungs-, Fitness- und Spassgerät in einem und profitiert von einer hervorragenden Radweg/Velorouten-Infrastruktur.

Nirgendwo in der Welt besitzt das Velo einen so hohen Stellenwert wie in der Schweiz. Im Durchschnitt geben Herr und Frau Schweizer für ein neues Velo 1150 Franken aus, deutlich mehr als in den umliegenden Ländern. Die Velobranche beschäftigt 6'000 Personen und erwirtschaftet einen Umsatz von 600 Millionen Franken pro Jahr.

Branchenkenner schätzen, dass von den 3.9 Millionen Fahrrädern 2.5 bis 3 Millionen auch tatsächlich gefahren werden, der Rest sind Velos, die in Kellern, Garagen etc. ein geruhsames Dasein fristen. Grob unterteilt werden die Velos in die zwei Segmente Alltagsvelos und Freizeit/Sport-Velos, wobei die Grenzen fliessend sind. Grundsätzlich gilt: je spezifischer die Konzeption eines Velos, desto fokussierter ist dessen Einsatz. Ein teures Mountainbike wird in der Regel im Off-Road-Einsatz bewegt und nicht für die Fahrt zur Arbeit verwendet, umgekehrt eignet sich ein Tourenrad mit Komplettausrüstung kaum für den Einsatz auf einer Freeride-Strecke, sondern kommt als Alltagsvelo mit Weekend-Tourenqualitäten zum Einsatz.

Die Schweiz ist dank gut ausgebauter Strasseninfrastruktur mit vielen Velorouten und Radwegen sowie abwechslungsreicher Landschaftsszenerie das Veloland schlechthin. Die genaue Beschilderung auf den diversen „Veloland Schweiz“-Routen, detaillierte Velokarten sowie ein dichtes Netz von Übernachtungsmöglichkeiten machen sie zum idealen Veloferien-Land (www.veloland.ch).

Immer mehr Leute entdecken das Velo als ideales Fitnessgerät. Wurden vor zwanzig Jahren noch zwei von drei Velokilometern für Fahrten im Alltagsbereich – Fahrt zur Arbeit/Schule etc. – zurückgelegt, so ist dies heute genau umgekehrt. Zu zwei Dritteln werden die Velos in der Frei-zeit verwendet, was vor allem der Beliebtheit des Mountainbikes und der gesteigerten Attraktivität der modernen Touren-Velos zuzuschreiben ist. Interessant ist, dass das Velo als Sport- und Freizeitgerät zunehmend auch von der älteren Generation entdeckt wird. Das Segment der über 50-Jährigen VelokäuferInnen legte in den letzten Jahren stetig zu.

Fazit: Das Velo ist in der Schweiz beliebt wie nie zuvor. Es profitiert vom individuellen Freizeitverhalten der Menschen, von seinen Qualitäten als ideales Sport-/Fitnessgerät und Alltagsfahrzeug, von der gut ausgebauten Velo-Infrastruktur und nicht zuletzt von seiner grossen und auf die Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnittenen Modellvielfalt.