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Velohelm: geliebt, geduldet, gehasst


73% aller 15-74 Jährigen geben an, einen Velohelm zu besitzen, 40% aller RadfahrerInnen nutzen diesen regelmässig. Bei Freizeitfahrten beträgt die Tragquote 48%, bei Alltagsfahrten 30%. Pro Jahr werden in der Schweiz 300'000 Velohelme verkauft.

Die einen finden ihn chic und nützlich, die anderen betrachten ihn als notwendiges Übel, die dritten verweigern sich ihm kategorisch: Der Velohelm kennt Liebhaber, Kollegen und Feinde! Gemäss Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu hat sich die Helmtragquote von 2000 bis 2011 von 20% auf 40% erhöht, Tendenz steigend. In der Deutschschweiz ist die Tragquote mit 41% deutlich höher als in der Westschweiz (35%), aber nur leicht höher als im Tessin (39%). Am meisten Akzeptanz findet der Helm bei den FahrerInnen von E-Bikes und bei Mountainbike- & Rennvelosportlern mit je 67%.

Wichtiger Umsatzträger für die Velobranche, aber...
Die Helmpreise variieren je nach Modell und Ausführung zwischen 35 und 400 Franken, der Verkauf von Velohelmen generiert der Branche einen Umsatz von geschätzten 30 Millionen Franken. Obwohl die Velobranche vom Helmkauf/Verkauf profitiert, ist sie gegen ein allgemeines Helmobligatorium, da dies zu einem Rückgang der Velonutzung führen würde. Sie befürwortet jedoch die Helmtragpflicht für FahrerInnen von E-Bikes mit mehr als 0,25 kW Motorlei-stung bzw. über 25 km/h Höchstgeschwindigkeit.

Kauf- und Trage-Tipps
  • Der Helmkunststoff verhärtet sich mit zunehmendem Alter, die Dämpfungselastizität nimmt ab, die Abnutzungserscheinungen setzen dem Helm zu. Fachleute empfehlen, den Helm nach 4-5 Jahren Gebrauch nicht mehr zu verwenden.
  • Nur ein gut sitzender Helm hilft Verletzungen zu vermeiden: Der Frontabschluss der Helmschale sollte sich 1-2 cm über den Augenbrauen befinden, die Helmschale muss druckfrei, aber ohne Zwischenräume auf der Kopfhaut anliegen.
  • Faustregel: eine Fingerbreite Platz lassen zwischen geschlossenem Kinnriemen und der Kinnpartie