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Velolicht-Wildwest in Schweizer Städten


Gemäss Erhebung der Schweizerischen Fachstelle für Zweiradfragen SFZ fahren nach Sonnenuntergang 31% der VelofahrerInnen in CH-Städten ohne Licht. Die Fachstelle mahnt dringend, der korrekten Beleuchtung am eigenen Velo mehr Beachtung zu schenken.

Dunkle Szenen nach Einbruch der Dunkelheit: Von 2'414 in der zweiten August-Hälfte an mehreren Abenden zwischen 20.30 Uhr und 23.00 Uhr in den Städten Solothurn, Luzern, Zürich, Biel und Basel an belebten Kreuzungen statistisch erfassten Velofahrern waren nur 58% mit eingeschalteten Front- und Rücklichtern unterwegs. 31% rauschten komplett unbeleuchtet über Strassen und Kreuzungen, 11% der Velos verfügten entweder nur vorne oder hinten über eine Beleuchtung.

Situation in Zürich besonders krass

Auf der stark befahrenen Langstrasse In Zürich fuhren von 426 erfassten Velos nur 182 (43%) mit Komplett-Beleuchtung, 205 (48%) hatten gar kein Licht eingeschaltet und 39 (9%) nur das Front- oder Rücklicht. Eine Spur besser – aber in Bezug auf die Sicherheit der Velofahrer und der übrigen Verkehrsteilnehmer immer noch haarsträubend – präsentierte sich die Situation im Bereich Limmatquai. Auf Höhe der Rudolf-Brun-Brücke wurden 498 Velofahrer erfasst, 48% mit Komplett-Licht, 41% ohne Licht und 11% mit partiellem Licht.
Auch die Bieler Velofahrer sind gefährlich unterwegs: 39% von ihnen fuhren ganz ohne Licht, 11% nur mit Front- oder Rücklicht.  

Luzern, Basel und Solothurn: Mehr Velolichter, aber immer noch zu wenige

Deutlich besser – im Vergleich zur Beleuchtungsquote bei den Autos aber immer noch schlecht –präsentiert sich die Situation in Luzern, Basel und Solothurn. Die Luzerner VelofahrerInnen belegen den Spitzenplatz der Licht-Hitparade: 74% fuhren mit Komplett-Licht, 15% – das heisst knapp jeder Siebte – ohne Licht und 11% mit partiellem Licht. Bei den Basler VelofahrerInnen strampelten 66% mit eingeschaltetem Licht, 20% waren ohne Licht unterwegs und 14% nur mit Vorder- oder Rücklicht.

Gutes Velolicht-Angebot, aber sorglose VelofahrerInnen

Im Laufe der SFZ-Erhebung zeigte sich, dass mit modernen Nabendynamos ausgerüstete Fahrräder und Elektrovelos die beste Lichtausbeute bieten. Auch mit aufsteckbaren Led/Akku-Leuchten bestückte Velos sind in der Dunkelheit gut bis sehr gut zu erkennen. Das Problem der nicht vorhandenen oder mangelhaften Beleuchtung liegt nicht auf der technischen Seite oder dem Leuchten-Angebot, sondern bei den VelofahrerInnen selbst. Zu viele von ihnen fahren mit lichttechnisch mangelhaft oder gar nicht ausgerüsteten Velos, sei dies aus Sorglosigkeit, Unbekümmertheit, Faulheit oder Nichtwissen um die Gefahren für sich selbst und Andere.

Die Fachstelle empfiehlt allen VelofahrerInnen, die Beleuchtung periodisch zu prüfen und allfällige Mängel zu beheben. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für mehr Sicherheit im Strassenverkehr.







19.09.2013