{"id":1976,"date":"2008-03-27T15:26:49","date_gmt":"2008-03-27T15:26:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.velosuisse.ch\/?p=1976"},"modified":"2026-06-04T14:03:06","modified_gmt":"2026-06-04T13:03:06","slug":"neuverkaeufe-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.velosuisse.ch\/fr\/neuverkaeufe-2007\/","title":{"rendered":"Vente neufs 2007"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_button button_url=&#8220;https:\/\/www.velosuisse.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/2007_Veloverkaufsstatistik_Schweizer_Markt.pdf&#8220; url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;Statstik: Neuverk\u00e4ufe 2007 als PDF herunterladen&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.6&#8243; _module_preset=&#8220;default&#8220; custom_margin=&#8220;||72px||false|false&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; box_shadow_style=&#8220;preset1&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;][\/et_pb_button][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;]<\/p>\n<h2>Deutlich steigender Veloabsatz<\/h2>\n<p><strong>(SFZ) 2007 wurden in der Schweiz 314&#8217;000 neue Fahrr\u00e4der verkauft, 4,9% mehr als 2006. Seit 2003 zeigt die Verkaufskurve steil nach oben, Spitzenreiter ist nach wie vor das Mountainbike, gefolgt vom Citybike. Auf Erfolgskurs f\u00e4hrt das E-Bike, von welchem fast doppelt so viele Einheiten verkauft wurden wie im Vorjahr.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Fahrradbranche hat 2007 beim Verkauf von Neufahrzeugen einen Gang h\u00f6her geschaltet. Wurden 2003 noch 267&#8217;000 Velos verkauft, waren es im letzten Jahr 314&#8217;000. Velofahren ist trendy, vor allem in der Freizeit werden Mountain-, City-, Renn- und\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Elektrobikes jeglicher Couleur oft und gerne bewegt. Der Markt f\u00e4hrt dabei zunehmend doppelspurig: einerseits sind preisg\u00fcnstige Massenvelos gefragt, welche zu Preisen ab 199 Franken angeboten werden. Gute Qualit\u00e4t kann bei so billigen Velos allerdings nicht erwartet werden, Reparaturen lohnen kaum, der Trend zum Wegwerf-Velo ist eingel\u00e4utet. Andererseits steigt die Nachfrage nach Mittel- und Oberklasse-Velos, welche dank qualitativ hochwertiger Ausf\u00fchrug und hoher technischer Funktionalit\u00e4t in die Gegenrichtung fahren. Sie bieten lange Lebensdauer sowie hohen Emotional-, Spass- und Lifestyle-Faktor.<\/p>\n<p><strong style=\"font-size: 16px;\">Grossverteiler\/Discounter legen ebenso zu wie der Fachhandel<\/strong><\/p>\n<p>G\u00fcnstige Velos sind die Dom\u00e4ne der Grossverteiler und Discounter, der Fachhandel setzt auf Qualit\u00e4t, ausgereifte Technik sowie gute Beratung und dominiert im Segment der Mittel- und Oberklasse. Diese Segmentierung widerspiegelt sich beim Branchenumsatz: Von den aus dem Neuvelo-Verkauf erzielten Totalumsatz von 370 Millionen Franken entfielen 317 Millionen oder 85,7% auf den Fachhandel, eine leichte Steigerung gegen\u00fcber 2006. Die Grossverteiler\/ Discounter konnten zwar st\u00fcckzahlm\u00e4ssig zulegen, verloren aber leicht an Wertanteil, eine Folge der immer tiefer fallenden Dumpingpreise bei den Billigstvelos.<\/p>\n<p>Auch zwanzig Jahre nach seiner Einf\u00fchrung brennt das stollenbereifte Mountainbike seine Spur nach wie vor mit grossem Erfolg ins Terrain. Letzteres besteht zwar f\u00fcr die meisten MTB-Fahrer aus profaner Asphaltstrasse, aber der modische, Emotionalit\u00e4t erzeugende Look und die multifunktionalen Einsatzm\u00f6glichkeiten sind Kaufargumente. Die citytaugliche Aufr\u00fcstung mit Schmutzf\u00e4ngern, Licht und Gep\u00e4cktr\u00e4ger durch rund 50% der BesitzerInnen beweist: nicht der Slogan \u201eForm folgt Funktion\u201c ist beim Mountainbike angesagt, sondern \u201eFunktion folgt Form\u201c. Ganz anders die Erfolgsspur des Elektrovelos. Es ist f\u00fcr viele K\u00e4uferInnen in der Stadt- und Agglomeration DAS Fahrzeug f\u00fcr die heutige Zeit: emissionsfrei, leise, kraftschonend und leicht zu bedienen kombiniert mit den Vorteilen eines normalen Fahrrades. Mit 5&#8217;800 verkauften Einheiten (2006 noch 3&#8217;100) scheint der Durchbruch zum Massenfahrzeug auch in der Schweiz geschafft, Insider rechnen f\u00fcr die n\u00e4chsten drei bis vier Jahre mit j\u00e4hrlichen Zuwachsraten von jeweils 50 bis 100 %. Das im Vergleich zum Mountainbike und Elektrovelo am Markt eher dezent auftretende Citybike mit Komplett-Alltagsausr\u00fcstung ist seit Jahrzehnten ein f\u00fcr die Zweiradbranche sicherer Wert. Mit 87&#8217;000 Einheiten (26- und 28-Zoll-R\u00e4der zusammen) belegt es hinter den MTB\u2019s klar den zweiten Platz. Im Trend liegen Produkte mit Nabenschaltungen, Naben-Dynamos, steifen Rahmen \u2013 ideale Begleiter f\u00fcr den Weekend-Ausflug und Alltagseinsatz. Die Rennrad-St\u00fcckzahlen liegen zwar l\u00e4ngst nicht auf dem Niveau von Mountain- und Citybike, sind aber mit 13&#8217;800 Einheiten dank Preisen ab Mittelklasse- bis Oberklasse-Niveau f\u00fcr viele Fachh\u00e4ndler ein starker Umsatztr\u00e4ger. Im Grossverteiler\/Discount-Markt spielen sie hingegen praktisch keine Rolle. Auch die Nachfrage nach\u00a0Service- und Reparatur-Arbeiten, von Ersatzteilen und Zubeh\u00f6r sowie Bekleidung\/Ausr\u00fcstung konnte markant zulegen. Mit einem gesch\u00e4tzten Jahresumsatz von 360 Millionen Franken erreicht dieses Segment nahezu den Umsatz aus dem Verkauf von Neufahrzeugen.<\/p>\n<p>27. M\u00e4rz 2008<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutlich steigender Veloabsatz (SFZ) 2007 wurden in der Schweiz 314&#8217;000 neue Fahrr\u00e4der verkauft, 4,9% mehr als 2006. Seit 2003 zeigt die Verkaufskurve steil nach oben, Spitzenreiter ist nach wie vor das Mountainbike, gefolgt vom Citybike. Auf Erfolgskurs f\u00e4hrt das E-Bike, von welchem fast doppelt so viele Einheiten verkauft wurden wie im Vorjahr.\u00a0 Die Fahrradbranche hat [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<!-- wp:heading -->\n<h2><strong>Weshalb Fahrradwerkst\u00e4tten auch in Krisenzeiten ge\u00f6ffnet bleiben sollen<\/strong><\/h2>\n<!-- \/wp:heading -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p><strong>Die Velosuisse-Verkaufszahlen 2019 sprechen eine klare Sprache: Immer mehr Leute entdecken das Fahrrad und E-Bike als zeitsparende, gesundheitsf\u00f6rdernde und in Zeiten des Coronavirus hygienische Alternative zum \u00f6ffentlichen Verkehr. Der Bund hat deshalb im Rahmen der zweiten Covid-19-Verordnung Fahrradwerkst\u00e4tten von der Schliessungsverf\u00fcgung ausgenommen, um die Mobilit\u00e4t der Bev\u00f6lkerung sicherzustellen.\u200b<\/strong><\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>(SFVE) Die grosse Nachfrage nach E-Bikes war auch 2019 ungebrochen. Prozentual war der Zuwachs aber nicht mehr ganz so hoch wie 2018, das mit einem Rekordplus von 27 Prozent in die Geschichte einging. Gegen\u00fcber dem Vorjahr wuchs der Absatz 2019 um 19,1 Prozent auf 133033 E-Bikes. Der gesamte Velomarkt legte im gleichen Zeitraum um 5,2 Prozent auf 363497 Einheiten zu \u2013 allerdings geringf\u00fcgig auf Kosten der reinen Muskelfahrr\u00e4der (-1,4%). Weniger dynamisch entwickelten sich die E-MTB-Verk\u00e4ufe, die 2018 mit einem Plus um mehr als 50 Prozent buchst\u00e4blich explodiert waren. Deren Anteil wuchs 2019 nahezu im Gleichtakt mit dem E-Bike-Markt auf ein Total von 51237 (+18,5%).<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Der Bundesrat hat mit dem j\u00fcngsten Erlass zur Bek\u00e4mpfung von Covid-19 die grosse Bedeutung des Fahrrades als Verkehrstr\u00e4ger und f\u00fcr die Volksgesundheit untermalt. W\u00e4hrend \u00f6ffentliche Einrichtungen wie Verkaufsl\u00e4den, M\u00e4rkte, Restaurants, Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe seit dem 17. M\u00e4rz geschlossen bleiben mu\u0308ssen, d\u00fcrfen unter anderem Fahrradwerkst\u00e4tten weiterhin ge\u00f6ffnet bleiben, um die Mobilit\u00e4t der Bev\u00f6lkerung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Gem\u00e4ss einer Umfrage unter Fahrradfachh\u00e4ndlern ist man ger\u00fcstet f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung des Coronavirus. Das ist auch dringend n\u00f6tig. Weil sich die Menschen keinen Ansteckungsrisiken aussetzen wollen, sitzen sie lieber aufs Velo anstatt in \u00f6ffentliche Verkehrsmittel. Damit w\u00e4chst der Bedarf an Service- und Reparaturarbeiten, Ersatzteilen und Fahrr\u00e4dern. Die Velosuisse-Importeure sind im Moment noch zuversichtlich, der erh\u00f6hten Nachfrage gerecht werden zu k\u00f6nnen. Setzt die Zulieferkette aus China und S\u00fcdostasien und neuerdings vereinzelt auch aus Europa aber nicht bald wieder ein, k\u00f6nnte es ab Mai zu Lieferengp\u00e4ssen kommen. Bereits jetzt sind gefragte Ersatzteile und Fahrradmodelle nur noch schwer erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:paragraph -->\n<p>Um die Ansteckungsgefahr einzuschr\u00e4nken, ist das Personal auch im eigenen Interesse vor allem in den zahlreichen kleinen Fahrradwerkst\u00e4tten angehalten, den Kundenkontakt wenn immer m\u00f6glich zu vermeiden und auch in der Werkstatt gen\u00fcgend Abstand zu halten. Neuverk\u00e4ufe d\u00fcrfen nicht mehr im pers\u00f6nlichen Beratungsgespr\u00e4ch von Angesicht zu Angesicht im Laden stattfinden, sondern m\u00fcssen \u2013 wie bei den grossen Internet-Shops \u2013 per Telefon, Chat, E-Mail, Webshop oder \u00fcber die sozialen Medien vorgenommen werden. Die Ware wird dann zur Abholung bereitgestellt oder per Post oder Lieferdienst nach Hause geschickt. Bei der Begleichung der Rechnung ist die sofortige, bargeldlose Zahlung oder Bank\u00fcberweisung zu favorisieren, damit die Branche nicht in Gefahr eines Liquidit\u00e4tsengpasses ger\u00e4t.<\/p>\n<!-- \/wp:paragraph -->\n\n<!-- wp:list {\"ordered\":true,\"start\":20} -->\n<ol start=\"20\"><li>M\u00e4rz 2020<\/li><\/ol>\n<!-- \/wp:list -->","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[4,5],"tags":[],"class_list":["post-1976","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-news","category-statistik"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.velosuisse.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1976","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.velosuisse.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.velosuisse.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.velosuisse.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.velosuisse.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1976"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.velosuisse.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1976\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8609,"href":"https:\/\/www.velosuisse.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1976\/revisions\/8609"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.velosuisse.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1976"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.velosuisse.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1976"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.velosuisse.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1976"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}